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Wie lange sollte ein Basenbad dauern?

dauer basenbad

Spätestens, wenn man in einer Wanne voller basischem Wasser sitzt, stellt man sich die Frage, wie lange so ein Basenbad wohl dauern sollte. Tatsächlich kommt es darauf an, wie erfahren Sie sind. Basenbad-Anfängern wird empfohlen durch ein Basenbad mit einer Dauer von ca. 1 Stunde die ersten Erfahrungen zu sammeln. Erst nach 2-3 unauffälligen verlaufenden Basenbädern wird zu einer schrittweisen Steigerung der Basenbaddauer auf mehrere Stunden geraten.1 Diese Basenbäder sollten allerdings in einem nicht allzu großen Zeitraum stattgefunden haben. Bedenken Sie auch, dass je länger ein Basenbad dauert, desto mehr Säuren können aus der Haut ausgeleitet werde.2

Die Ausleitung der Säuren ist das oberste Ziel eines Basenbades. Basisches Badewasser hat einen alkalischen pH-Wert von mindestens 8,2-9,5. Die Basen im Wasser neutralisieren durch die Badeosmose die Säuren und leiten diese aus der Haut aus. Dies steigert das Wohlgefühl und sorgt für eine reine und weiche Haut.

 

Mindestens eine – besser mehrere Stunden

Die Dauer von einem Basenbad sollte mindestens eine Stunde, optimalerweise jedoch länger betragen. Die Badeosmose, welche für das Ausleiten der Säuren und die Aufrechterhaltung der Säure-Basen-Balance verantwortlich ist, beginnt erst nach ca. 45 Minuten auf den Körper zu wirken3 und erst nach erst nach einer Badedauer von rund einer Stunde läuft die besondere Wirkung des Basenbades auf Hochtouren.4

Da ein Basenbad mindestens eine Stunde oder, besten Falls noch länger, dauern kann, ist es wichtig, dass Sie sich schon im Vorfeld Gedanken dazu machen, wie Ihre Unterhaltung für die Dauer im Basenbad aussehen soll. Erfahrungen zeigen, dass die längere Badedauer in dem basischen Wasser leichter toleriert werden kann, wenn während des Basenbades ein Film auf dem Tablet angesehen, ein spannendes Buch oder eine Zeitschrift gelesen wird. Um ein Tablet oder Buch nicht die volle Dauer des Basenbades halten zu müssen, bietet sich eine Badewannenablage als Ergänzung zum Basenbad ideal an. Dort finden alle Badeutensilien und Unterhaltungsmöglichkeiten bequem Platz.

Zudem sollten Sie sich Gedanken über Snacks und Trinken machen. Am besten ist es natürlich auf basische Speisen und basische Getränke zurückzugreifen, denn säurebildende Lebensmittel hätten eine kontraproduktive Wirkung. Ein basischer Tee, Wasser und Obst sind meist hervorragende Begleiter für ein ausgiebiges Basenbad.

 

Zwischendurch gut abrubbeln

Bei einem Basenbad ist es besonders wichtig den Körper ca. alle 15-20 Minuten mit einem Waschlappen, einer Badebürste oder einem Peelinghandschuh abzurubbeln. Dies dient dazu die abgestorbenen Schüppchen auf der Haut abzurubbeln und dem Basenbad die Arbeit zu erleichtern. So können die Basen besser in die Haut eindringen und die Säuren können besser ausgeleitet werden.

 

Bei mehreren Stunden sollte Badezusatz nachdosiert werden

Bei einem mehrstündigen Basenbad ist es in der Regel nötig, dass heißes Wasser nachgelassen wird, um die Temperatur angenehm zu halten. Je nach persönlichem Empfinden ist das bereits bei einem einstündigen basischen Bad der Fall. Um aber, durch das Nachlassen des Badewassers, das basische Bad nicht zu verwässern und den für die Osmose erforderlichen pH-Wert-Bereich beizubehalten, sollte unbedingt Basenbad-Badezusatz nachdosiert werden.
Zudem gelangen, die während des Basenbades austretenden Säuren, in die Badewanne, wodurch das Badewasser ebenfalls über die Dauer mehr neutralisiert wird und den pH-Wert herabsetzt. Auch unter diesem Gesichtspunkt sollte basischer Badezusatz nachdosiert werden, weshalb während des Basenbades nach einer Stunde alle 30 Minuten pH-Wert Messungen mit pH-Wert-Teststreifen oder einem digitalen pH-Wert-Messgerät durchgeführt werden sollten.

 

Anstatt länger, lieber öfter

Basenbad dauernDoch auch ein Basenbad sollte nicht unendlich lange dauern, denn als obere Grenze für ein Basenbad wird eine Dauer von maximal 5 Stunden empfohlen, weil eine noch längere Badedauer nicht zwingend einen intensiveren Effekt zur Folge haben würde, jedoch den Körper durchaus belasten könnte. Auch wenn Sie denken, dass ein Basenbad eine pure Entspannung für den Körper ist, muss der gesamte Organismus fleißig Arbeiten, um sich zu entsäuern. Durchblutung und Herz-/Kreislaufsystem werden angekurbelt und sollten lieber nicht überlastet werden. Erfahrungen zeigen, dass ein 3-4 stündiges Basenbad deutlich besser vertragen wird und auch den optimalen Effekt bringt.

 

Quellen und Belege:

1 Andrea Hofmann: Basisches Baden - Gesund durch Entsäuerung. Verlag Andrea Hofmann 1. Auflage 2013, S. 78.

2 Andreas Campobasso: Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses. Arkana Verlag München 2008 9. Auflage, S. 289.

3 Susanne Großmann (Heilpraktikerin): Der basische Mensch Zurück zum natürlichen Ursprung der Gesundheit: Ein Anwenderbuch für die Praxis. CreateSpace Independent Publishing Platform 2014, S. 68. und Sonja Alkaline: Basisch Baden im Jungbrunnen: Schönheit und Gesundheit erhalten und wiedererlangen durch Badeosmose und Säure-Basen-Praxis. DGBL 3. Auflage 2015, S. 29.

4 Dr. med. Michael Worlitschek: Praxis des Säure-Basen-Haushalts: Grundlagen und Therapie. Karl. F. Haug Verlag 2008, S. 109.